Auf Instagram reposten: Die komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung (2026)
So repostest du auf Instagram: alle funktionierenden Methoden für Stories, Feed und Reels 2026, inklusive Tipps zu Credits, Qualität und Urheberrecht.
Die Inhalte anderer Creator zu teilen ist einer der wirksamsten Wege, um deinen Feed lebendig zu halten, eine Community aufzubauen und Lücken in deinem Content-Plan zu füllen. Trotzdem hat Instagram für Feed-Beiträge bis heute keinen nativen Ein-Klick-Button zum Reposten, weshalb Monat für Monat Millionen Nutzer danach suchen, wie man auf Instagram repostet. Diese Anleitung deckt jede Methode ab, die 2026 wirklich funktioniert: von den eingebauten Instagram-Funktionen bis zu bewährten Workflows mit Drittanbieter-Apps. So teilst du Inhalte schnell, rechtssicher und ohne dein Konto zu gefährden.
Auf Instagram reposten bedeutet, das Foto, Video, Reel oder die Story einer anderen Person auf dem eigenen Profil oder in der eigenen Story zu teilen, in der Regel mit einem klaren Hinweis auf den ursprünglichen Creator. Das ist nicht dasselbe wie Einbetten oder das Teilen eines Screenshots, und wie du es machst, ist sowohl für das Urheberrecht als auch für die Reichweite im Algorithmus entscheidend.
So repostest du in Instagram Stories
Der schnellste und offiziell am besten unterstützte Weg, auf Instagram zu reposten, führt über Stories. Instagram hat das Teilen für dieses Format direkt in die Plattform eingebaut.
Einen Feed-Beitrag in deine Story reposten
- Öffne den Beitrag, den du teilen möchtest.
- Tippe auf das Papierflieger-Symbol (Teilen) unter dem Bild oder Video.
- Wähle Zu deiner Story hinzufügen.
- Der Beitrag erscheint als Sticker auf deiner Story-Leinwand. Du kannst ihn vergrößern, verschieben und Text, Sticker oder Zeichnungen ergänzen.
- Tippe auf Deine Story, um zu veröffentlichen, oder tippe auf den Pfeil, um ihn per Enge Freunde oder Direktnachricht an bestimmte Personen zu senden.
Diese Methode verlinkt automatisch zurück auf den Originalbeitrag. Wenn jemand auf den Sticker tippt, landet er direkt beim Inhalt des Creators. Ein zusätzlicher Credit ist nicht nötig, aber den Creator mit einer @-Erwähnung zu markieren gehört zum guten Ton.
Die Story einer anderen Person reposten
Wenn dich ein anderes Konto in seiner Story markiert, schickt dir Instagram eine Benachrichtigung mit der Option Zu deiner Story hinzufügen. Tippe darauf, passe das Layout an und veröffentliche. Das funktioniert nur, wenn du markiert wurdest: beliebige fremde Stories kannst du nativ nicht reposten.
Möchtest du eine Story teilen, in der du nicht markiert wurdest, brauchst du die Erlaubnis des Creators und eine Bildschirmaufnahme oder ein Drittanbieter-Tool (dazu gleich mehr).
So repostest du Feed-Beiträge auf Instagram
Instagram bietet keine eingebaute Funktion, um Beiträge direkt in den Feed zu reposten. Um das Foto oder Reel einer anderen Person als Beitrag in dein eigenes Raster zu bringen, brauchst du einen alternativen Weg.
Methode 1: Die Instagram-Repost-Funktion für Reels nutzen
2026 kannst du öffentliche Reels direkt teilen. Wenn du bei einem Reel auf das Teilen-Symbol tippst, findest du die Option Remix oder Reposten. Beim Reposten eines Reels landet es auf deinem Profil, mit einem Vermerk, der zurück auf den ursprünglichen Creator verlinkt. Beachte: Diese Funktion steht nur für Reels von öffentlichen Konten zur Verfügung, die das erneute Teilen nicht deaktiviert haben.
Methode 2: Screenshot und manueller Upload
Das ist die einfachste Methode für statische Bilder:
- Mach einen Screenshot des Beitrags (oder eine Bildschirmaufnahme bei einem Video).
- Schneide das Bild zu, um die Instagram-Bedienelemente zu entfernen.
- Erstelle einen neuen Beitrag und lade das Bild hoch.
- Nenne den ursprünglichen Creator in deiner Bildunterschrift mit seinem @-Namen und einer klaren Quellenangabe wie "Foto von @username" oder "Ursprünglich gepostet von @username".
So einfach die Methode ist, sie verschlechtert die Bildqualität und verlinkt nicht zum Original. Nutze sie nur mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Creators.
Methode 3: Repost-Apps von Drittanbietern
Mehrere Apps sind speziell fürs Reposten von Instagram-Inhalten gemacht. Zu den zuverlässigsten Optionen 2026 gehören:
- Repost for Instagram: Kopiere den Beitrags-Link, öffne die App, und sie erzeugt ein repost-fertiges Bild mit einem Wasserzeichen, das den Creator nennt.
- Reposta: Ähnlicher Ablauf, mit zusätzlichen Optionen für Position und Größe des Wasserzeichens.
- Save & Repost for Instagram: Erlaubt dir, Beiträge zu speichern und sie mit Quellenangabe erneut zu teilen.
Der grundsätzliche Ablauf ist bei allen Repost-Apps gleich:
- Öffne den Beitrag in Instagram und tippe auf das Drei-Punkte-Menü oder das Teilen-Symbol.
- Wähle Link kopieren.
- Öffne deine Repost-App, sie erkennt den kopierten Link automatisch.
- Passe Position und Wasserzeichen für den Credit an.
- Tippe auf Reposten oder Auf Instagram teilen, wodurch sich Instagrams Beitrags-Editor mit dem bereits geladenen Inhalt öffnet.
So repostest du auf Instagram ohne Qualitätsverlust
Qualitätsverlust ist ein häufiges Ärgernis beim Reposten. Instagram komprimiert Uploads, und wenn du von einem Screenshot oder einer erneut heruntergeladenen Datei ausgehst, addiert sich die Kompression. So hältst du den Verlust so gering wie möglich:
- Nutze für Reels die Teilen- oder Repost-Funktion, wann immer es geht. Dabei wird die Originaldatei geteilt statt einer neu kodierten Kopie.
- Lade die Originaldatei herunter, statt einen Screenshot zu machen. Bitte den Creator, dir das Original zu schicken, oder nutze Instagrams Download-Option bei Reels (Drei-Punkte-Menü öffnen und Herunterladen wählen). Heruntergeladene Reels behalten eine höhere Qualität als Bildschirmaufnahmen.
- Vermeide mehrfache Uploads. Jedes Mal, wenn Inhalte zu Instagram hochgeladen werden, werden sie neu komprimiert. Wenn du einen Beitrag repostest, der selbst schon ein Repost war, ist der Qualitätsverlust deutlich sichtbar.
- Halte dich an Instagrams bevorzugte Maße. Für Feed-Beiträge nimm 1080x1350 Pixel (Verhältnis 4:5). Für Reels nimm 1080x1920 Pixel (Verhältnis 9:16). Wer in der richtigen Auflösung hochlädt, verhindert, dass Instagram die Datei skaliert und zusätzlich komprimiert.
So repostest du auf Instagram richtig: Etikette und rechtliche Regeln
Reposten ohne Erlaubnis oder Credit kann Beziehungen beschädigen, dazu führen, dass dein Inhalt gemeldet wird, und sogar Einschränkungen für dein Konto nach sich ziehen. Halte dich jedes Mal an diese Regeln:
Hol dir immer die Erlaubnis
Der ursprüngliche Creator besitzt die Rechte am Inhalt. Bevor du in deinen Feed repostest, schick eine Direktnachricht oder hinterlasse einen Kommentar und bitte um Erlaubnis. Viele Creator freuen sich, wenn ihre Arbeit geteilt wird, aber sie erwarten, vorher gefragt zu werden. Bei Stories signalisiert die eingebaute Repost-Funktion bereits Zustimmung, weil der Creator dich aktiv markiert hat.
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Nenne immer den Creator
Der Credit sollte sichtbar sein, nicht versteckt:
- Markiere das Konto des Creators direkt im Bild.
- Erwähne seinen @-Namen in der ersten Zeile deiner Bildunterschrift, nicht ganz unten versteckt.
- Formuliere klar: "Foto von @username", "Video-Credit: @username" oder "Repost von @username".
- Wenn du eine Repost-App nutzt, lass das Wasserzeichen mit der Quellenangabe sichtbar.
Verstehe die Grundlagen des Urheberrechts
Reposten ist kein Recht, sondern eine Höflichkeit. Nach dem Urheberrecht liegen die ausschließlichen Verwertungsrechte beim Creator. Reposten ohne Erlaubnis ist technisch gesehen eine Rechtsverletzung, selbst mit Quellenangabe. Hol dir vor dem Teilen in deinen Feed immer eine schriftliche Erlaubnis per Direktnachricht.
UGC-Programme, Markenbotschafter-Vereinbarungen und Hashtag-Kampagnen enthalten oft pauschale Repost-Erlaubnisse. Wenn eine Marke dazu aufruft, mit einem bestimmten Hashtag zu posten, gewährt sie damit in der Regel eine stillschweigende Erlaubnis zum erneuten Teilen.
Wann und warum du auf Instagram reposten solltest
Reposten ist nicht nur bequem, es ist Strategie. So passt es in einen größeren Content-Plan.
Fülle deinen Content-Kalender
Selbst produktive Creator haben Durststrecken. Ausgewählte Inhalte aus deiner Nische zu reposten hält dein Profil aktiv, ohne dass du selbst produzieren musst. Ein Mix aus 70 Prozent eigenen und 30 Prozent kuratierten Inhalten ist ein guter Richtwert, um Engagement zu halten und Erschöpfung vorzubeugen.
Baue Community und Beziehungen auf
Den Inhalt einer Person zu reposten, mit Credit und einer ehrlichen Bildunterschrift, ist eines der stärksten Signale für Beziehungen auf Instagram. Es sagt dem Creator, dass du seine Arbeit schätzt, und stellt deinem Publikum Accounts vor, die du respektierst. Häufig führt das zu gegenseitigem Teilen und zu Möglichkeiten für Kooperationen.
Social Proof und nutzergenerierte Inhalte
Marken reposten Kundenfotos und Erfahrungsberichte, um Vertrauen aufzubauen. Echte Menschen mit einem Produkt zu sehen überzeugt mehr als jede Werbung. Wenn du ein Business-Konto führst, ermutige Kundinnen und Kunden, dich zu markieren, und reposte ihre Inhalte. So entsteht ein Kreislauf: Kunden fühlen sich wertgeschätzt, das motiviert zu mehr Markierungen, und du bekommst mehr Inhalte zum Teilen.
Wenn du parallel zu deiner Repost-Strategie an deinem Konto arbeitest, können Dienste wie SocialzAI, denen über 78.000 Creator vertrauen, mit 30-Tage-Erhalt-Garantie und ohne dass ein Passwort nötig ist, dabei helfen, den Social Proof aufzubauen, mit dem deine kuratierten Inhalte ein größeres Publikum erreichen.
Häufige Fehler beim Reposten auf Instagram
Vermeide diese Fehler, die deinem Konto oder deinem Ruf schaden können:
- Reposten ohne Credit. Der schnellste Weg, gemeldet zu werden und das Vertrauen der Creator-Community zu verlieren.
- Wasserzeichen wegschneiden. Das Wasserzeichen oder den Namen eines Creators aus seinem Inhalt zu entfernen verstößt gegen die Plattformregeln und gegen die Normen des Urheberrechts.
- Zu viele kuratierte Inhalte posten. Besteht dein Feed überwiegend aus Reposts, fragt sich dein Publikum, welchen Mehrwert du bietest. Halte die Balance.
- Aus privaten Konten reposten. Inhalte aus privaten Konten sind nicht für die öffentliche Weiterverbreitung gedacht.
- Unseriöse Drittanbieter-Apps nutzen. Verwende nur gut bewertete Repost-Apps aus den offiziellen App-Stores. Apps, die nach deinem Instagram-Passwort fragen, sind Phishing-Werkzeuge.
Häufig gestellte Fragen
Kann man auf Instagram ohne App reposten?
Ja. Die einfachste Methode ohne App ist, einen Feed-Beitrag über Instagrams eingebauten Teilen-Button in deine Story zu teilen. Für Feed-Reposts kannst du einen Screenshot (bei Bildern) oder eine Bildschirmaufnahme (bei Videos) machen und dann manuell mit Credit in der Bildunterschrift hochladen. Bei Reels erlaubt dir Instagrams native Repost-Option, direkt und ohne Drittanbieter-Tool zu teilen.
Schadet Reposten auf Instagram deinem Engagement?
Es kommt darauf an, wie du es machst. Reposteter Content, der bei deinem Publikum ankommt, läuft gut. Konten, die aber übermäßig reposten, sehen oft niedrigeres Engagement, weil der Algorithmus originale Inhalte bevorzugt. Ein gesunder Mix, etwa 70 Prozent eigen und 30 Prozent kuratiert, hält deine Engagement-Rate stabil und macht deinen Feed zugleich abwechslungsreicher.
Wie repostest du ein Instagram Reel in deinen Feed?
Öffne das Reel, tippe auf das Teilen-Symbol (Papierflieger) und such nach der Option Reposten. Hat der Creator das erneute Teilen aktiviert, kannst du das Reel direkt auf dein Profil reposten. Alternativ tippst du auf das Drei-Punkte-Menü, wählst Herunterladen und lädst es als neues Reel wieder hoch, mit vollständigem Credit für den ursprünglichen Creator in deiner Bildunterschrift.
Ist es legal, den Beitrag einer anderen Person zu reposten?
Reposten ist technisch gesehen eine Urheberrechtsverletzung, sofern du nicht die Erlaubnis des Creators hast. Die Nutzungsbedingungen von Instagram räumen der Plattform eine Lizenz zum Anzeigen von Inhalten ein, doch diese Lizenz gilt nicht für andere Nutzer. Frag vor dem Reposten in deinen Feed immer um Erlaubnis. Das Teilen in Stories über die eingebaute Funktion ist in der Regel unbedenklich, weil Instagram sie ausdrücklich als Teilen-Mechanismus konzipiert hat.
Warum gibt es auf Instagram keinen Repost-Button?
Instagram hat bewusst darauf verzichtet, einen universellen Repost-Button für Feed-Beiträge einzuführen, um die Originalität von Inhalten zu schützen und zu verhindern, dass die Plattform zu einer Kette recycelter Inhalte wird. Für Reels und gemeinsame Beiträge (Collaborative Posts) hat das Unternehmen eine begrenzte Repost-Funktion eingeführt, was auf ein schrittweises Vorgehen hindeutet. Stories bleiben die wichtigste offiziell erlaubte Methode.
Wie gibst du beim Reposten auf Instagram richtig Credit?
Markiere den ursprünglichen Creator im Bild, erwähne seinen @-Namen in der ersten Zeile deiner Bildunterschrift und formuliere klar, etwa "Foto von @username" oder "Repost von @username". Wenn du eine Repost-App nutzt, lass das Wasserzeichen mit der Quellenangabe sichtbar und schneide es nicht weg. Im Zweifel schick dem Creator eine Direktnachricht, um dich zu vergewissern, dass er mit der Art deiner Quellenangabe einverstanden ist.
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